Worauf ich mich verlassen kann …

Der weitere Weg
liegt offen vor mir;
Was brauche ich,
wen brauche ich
verlässlich
für meine Schritte?

In einer unsteten und besonders ergebnisoffenen Zeit wie dieser kann uns das Halt geben, was wir als verlässlich empfinden. Oft sind dies ganz gewöhnliche Dinge aus unserem Lebensumfeld wie die eigene Wohnung, vertraute Einkaufsmöglichkeiten, das Bett, in das wir abends fallen, der vertraute Anblick, wenn wir morgens die Augen aufschlagen … Wohltuend sind Beziehungen, die wir als verlässlich erleben. Das Herz geht uns auf, wenn wir merken, dass gute Freunde an uns denken und wir an sie, und manche Bekanntschaft und kollegiale Beziehung entpuppt sich gerade jetzt als besonders wertvoll. Es mag lohnen, für einen Moment still innezuhalten, um all die verlässlichen Beziehungen und Dinge um uns herum in uns klingen zu lassen …

Zwölf ganz eng Vertraute

aus dem Kreis meiner Freunde

will ich mir erwählen.

Ich will innehalten,

mir ausreichend Zeit lassen

und mich im Gebet besinnen;

dann will ich die Zwölf berufen …

inspiriert durch Lukas 6,12f

Bild/Quelle: Thomas Bruns

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