People Connector – die „Menschenverbinder-App“ des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern!

Hilfen, Engagement-Möglichkeiten, Ansprechpartner*innen und Neuigkeiten aus dem kirchlich-caritativen Kontext mit wenigen Klicks und überall vor Augen zu haben, gibt es das? Ja – bald wird es im Verbandsgebiet des Caritasverbandes Arnsberg-Sundern eine App geben, deren Entwicklung als Modellprojekt mit Bistumsmitteln gefördert wird.

Diese digitale Plattform entwickelt der Caritasverband  Arnsberg-Sundern zurzeit  im Rahmen des Pilotprojektes „Caritas und Pastoral“  in Kooperation mit dem Dekanat Hochsauerlandkreis West und dem Unternehmen Frejman aus Arnsberg für die Pastoralen Räume Arnsberg, Hüsten, Neheim und Sundern im Dekanat

„Immer wieder sprechen uns  Menschen an, die auf der Suche nach Beratung,
Begleitung, Hilfen und Unterstützung für sich oder Angehörige sind. Genauso treten
mit uns häufig Menschen in Kontakt, die sich engagieren wollen, aber nicht wissen,
wo sie sich mit ihren Talenten einbringen und ihre Berufung leben können,“  berichtet Caritaskoodinatorin Jutta Schlinkmann-Weber. „Hieraus ist die Idee einer „Menschenverbinder-App“ entstanden, mit der wir gezielt Engagierte und Suchende mit entsprechenden Ansprechpartner*innen in Verbindung bringen. Sie soll also Hilfesuchende, Gruppierungen, seelsorgliche Dienste, Einrichtungen und freiwillig engagierte Menschen auf vielfältigen Ebenen generations- und milieuübergreifend zusammenführen.“  

„Mit der „Menschenverbinder-App“ werden wir ein Netzwerk von ehrenamtlich
Engagierten, Gruppen, Gemeinden, Verbänden und Diensten knüpfen und digital mit
denen zusammenführen, die Hilfe suchen. In einem zweiten Strang werden
Menschen, die sich freiwillig engagieren wollen, aber nicht wissen wo, über
entsprechende Filter in der App gezielt mit entsprechenden Ansprechpartner*innen in
Verbindung gebracht. Dazu kommt eine Art soziale Tauschbörse, die nicht nur strukturierte Angebote, sondern auch z.B. Nachbarschaftshilfe umfasst,“ umreißt Peter Radischewski vom Pilotprojekt „Caritas und Pastoral“ das Konzept der App.

Aktuell beginnt die technische Umsetzung. Inhalte, Filter, Kategorien und Suchfunktionen müssen erarbeitet und in eine ansprechende Oberfläche eingearbeitet werden. Nach der Programmierung und Entwicklung durch das Unternehmen wird die Datenbank mit Inhalten zu den Angeboten über ein Online-Formular gefüttert. Im Vorfeld werden Kontakte zu den entsprechenden Ansprechpartner*innen geknüpft und „Erklär-Videos“ zum Umgang mit der App produziert.

Wenn die App mit Leben gefüllt ist, wird zunächst eine Testphase vorgeschaltet, in der die Funktionen der App überprüft und eventuelle Veränderungen eingearbeitet werden. Anschließend beginnt der Start mit einer begleitenden Werbekampagne. Aber bis dahin ist noch ein wenig Zeit. Durch die Corona-Krise hat sich der Zeitplan verschoben, aber alle arbeiten an einer schnellen Umsetzung.

Bild/Quelle: Peter Radischewski

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