Brieffreundschaften mit alten und kranken Menschen

Aktuell können wir unsere alten und kranken Mitmenschen nicht besuchen. Voraussichtlich wird diese Situation auch noch über den Zeitpunkt hinaus andauern, wo in weiten Teilen der Gesellschaft wieder Öffnungen stattfinden und Begegnungen zurück in den Alltag kehren. Persönliche Zusammentreffen und Kontakte werden bis dahin gerade in ihrer alltäglichen Selbstverständlichkeit bitter vermisst. Aber wann haben Sie zum letzten Mal einen Brief geschrieben?

In Kooperation zwischen der Paderborner Abteilung der Katholischen Hochschule NRW und der Katholischen Hochschulgemeinde Paderborn ist ein Projekt zur Vermittlung von Brieffreundschaften mit alten und kranken Menschen entstanden. Es ermöglicht persönliche Begegnungen und Austausch über ein Medium, das von zeitlosem und in der aktuellen Situation ganz besonderem Wert ist.

Natürlich leben in vielen dieser Pflegeeinrichtungen auch Menschen, die nicht mehr in der Lage sind, selbstständig einen Brief zu schreiben. Gerne werden auch dafür Kontakte vermittelt. Um auch diesen Menschen einen schönen Moment zu schenken, reichen schon eine Postkarte, ein selbstgemaltes Bild oder ein paar Fotos.

Gemeinsam mit bisher über 250 Studierenden haben wir Briefe an alte und kranke Menschen geschickt. Und ganz viele hoffen auf einen langen Austausch, der über die Krise hinaus anhält.

Gerne kann man bei uns einen Kontakt vermittelt bekommen und mitmachen, oder uns auch Namen und Adressen von Menschen schicken, die einen Brief bekommen sollen.

Kontaktieren Sie einfach Prof. Dr. Elisabeth Jünemann (e.juenemann@katho-nrw.de) oder Helena Schmidt (helena.schmidt@khg-paderborn.de). Mehr Informationen erhalten Sie auch unter www.katho-nrw.de und www.khg-paderborn.de.

Herzliche Grüße aus der KHG!

Helena Schmidt

Bild/Quelle: ninita_7 / Pixabay

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