{"id":1393,"date":"2021-08-02T05:42:00","date_gmt":"2021-08-02T03:42:00","guid":{"rendered":"https:\/\/www.care-lichtblicke.de\/?p=1393"},"modified":"2021-07-30T16:29:00","modified_gmt":"2021-07-30T14:29:00","slug":"die-gewalt-der-seuche-teil2-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.care-lichtblicke.de\/index.php\/2021\/08\/02\/die-gewalt-der-seuche-teil2-2\/","title":{"rendered":"Die Gewalt der Seuche (Teil 2\/2)"},"content":{"rendered":"\n<p><strong>Fortf\u00fchrung des Artikels vom 26.07.2021<\/strong><\/p>\n\n\n\n<p>Je nach Lesart l\u00e4sst sich inhaltlich im Text von einer Form struktureller Gewalt sprechen, der die zeitweise beklatschten Heldinnen im Text ausgesetzt sind. Diese Gewalt ist keine Aggression. Sie ist nicht intentional und wird nicht pers\u00f6nlich, direkt zugef\u00fcgt. Aber sie wirkt. Sie geschieht. T\u00e4glich. St\u00fcndlich. Das Protokoll der Osterwoche schildert, m\u00f6chte man dieser Lesart folgen, eine besondere Gewalt der Seuche, die auf die zuvor bereits ver\u00e4nderungsbed\u00fcrftigen Zust\u00e4nde trifft und zahlreiche Spuren und Narben hinterl\u00e4sst (vgl.: midi 2020; IPP 2020 f\u00fcr die Pflegeberufe; aber auch FHNW 2021; Meyer, Buschle 2020 f\u00fcr die Sozialarbeitsberufe).<\/p>\n\n\n\n<p>Die Tagesprotokolle veranschaulichen jedoch auch den Dienst f\u00fcr eine freiheitliche Gesellschaft, den diese Menschen t\u00e4glich erbringen (verstanden als <em>eine<\/em> Personengruppe unter vielen). Denn es sind Menschen, wie sie uns in diesem Text begegnen, die die strukturelle Rationalit\u00e4t aktiv herstellen, die schlie\u00dflich dazu f\u00fchrte, dass das Gesundheitssystem nicht zusammenbrach, nicht g\u00e4nzlich \u00fcberlastete. Das gilt leider nicht f\u00fcr alle Kolleginnen. Die Tagesnotizen veranschaulichen einen Drang zum Sein, der ein kritischen Potenzial zur Ver\u00e4nderung der im Text ersichtlichen Entfremdungen aufzeigt. Es lohnt sich also, die in diesen Dokumenten enthaltenen Sinnstrukturen einzusehen und anerkennend wirken zu lassen. Sie bringen die Chance mit sich, zuvor eher seltener f\u00fcr eine breitere \u00d6ffentlichkeit wahrzunehmende Perspektiven weiterzutragen. Dies geschieht momentan an vielerlei Orten, die Potenzial f\u00fcr kollektiv affizierende Gr\u00fcnde bieten. Es sind Bausteine der Hoffnung, um die Lehren und Schmerzen der Pandemie in ein \u00fcberschreitendes Denken zum antizipierenden Bewusstsein f\u00fchren lassen zu k\u00f6nnen (Vgl.: Bloch [1959]1985, S.84). Denn, der freiheitliche, s\u00e4kularisierte Staat lebt immer noch \u201evon Voraussetzungen, die er selbst nicht garantieren kann\u201c (B\u00f6ckenf\u00f6rde [1976]2016, S.60). Aber er lebt dennoch weiterhin heraus aus anthropologischen Universalien, wie F\u00fcrsorge, Hoffnung und Liebe, wenn es sich Menschen wechselseitig erm\u00f6glichen, freiheitlich zu leben. Dabei sind Sorgeberufe <em>ein<\/em> bedeutsamer struktureller Teil zur Chance der Freiheit aller, die zu erhalten und zu realisieren unser aller Aufgabe ist. W\u00e4hrend wir diese Zeilen tippen, bewegen uns die nachbarschaftlichen, beruflichen, pers\u00f6nlichen, wie aber auch strukturellen und politischen Hilfsmechanismen, die die ebenfalls noch nicht begreifbaren Zerst\u00f6rungen der Naturkatastrophen an vielen Orten zu beseitigen und ein wenig zu heilen beginnen. Aber diesen Gedanken zu vertiefen, w\u00e4re ein anderer Beitrag.<\/p>\n\n\n\n<p>So wie Sie bis hier gelesen haben, danken wir Ihnen und lassen Sie nun weiter in den angemessen-irritierenden Protokolle der Kollegin eintauchen. Sie sind erneut herzlich eingeladen, Ihre Gedanken mitzuteilen und die Kommentarfunktion zu nutzen, um gemeinsam weiterzudenken.\u00a0\u00a0<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-normal-font-size\"><strong>Donnerstag 1.4.<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>9 eigentlich im Fr\u00fchdienst. Ich komme um 6.00 Uhr, weil ich ein komisches Bauchgef\u00fchl habe, Maximilian ist krank, somit sind nur 8 im Dienst. Ich bin &#8220;Simone&#8221; bis Simone kommt. Louisa hat ihren ersten Tag! Heidi springt ein, um sie mitzunehmen. Furchtbarer Vormittag. Alle tun ihr M\u00f6glichstes.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich rufe um 6.00 Uhr die KPDL an. Heike sagt, es gibt nichts auf dem Campus zu holen. Sie habe Feierabend. [Rufdienst der Klinikpflegedienstleistungen (KPDL). Jeder Bereich hat seine eigene Telefonleitung. Werktags in der Zeit von 7.00 bis 22.00 Uhr und am Wochenende in der Zeit von 6.00 bis 22.00 Uhr \u00fcbernimmt jeweils eine Bereichsleitung den Rufdienst f\u00fcr den kompletten Campus.]<\/p>\n\n\n\n<p>Ich telefoniere. Louisa und Simone reden trotzdem zeitgleich mit mir. Ich packe das klinische Lager aus und telefoniere gleichzeitig. Ich versuche zu kl\u00e4ren, ob Maximilian weiter krank ist, da sonst das Wochenende zusammenbricht. Tausche mit Sophie den Dienst, wegen Fachlichkeitsmangel im Sp\u00e4tdienst. Versprach Otto ihn mitzunehmen am Wochenende.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberarzt Sylvester nimmt \u00dcbernahme f\u00fcr 12h von Intensivstation 3 an. Kollegen informieren mich. Ich telefoniere mit der Station und verschiebe die Aufnahme in den Sp\u00e4tdienst. R\u00fcckmeldung an Sylvester, der bel\u00e4chelt mich. Nina hat ihren ersten Tag nach der Einarbeitung. Neuer Zeitarbeiter f\u00e4ngt an. Es f\u00e4llt bei seiner Spind-Begehung auf, das Abdel noch nicht seinen Schl\u00fcssel abgegeben hat. Info an Andreas: Schl\u00fcssel\u00fcbergabe am Wochenende geplant.<\/p>\n\n\n\n<p>Seifert am Freitag raus aus dem Sp\u00e4tdienst. Daf\u00fcr Samstag rein, um Anna und mich zu unterst\u00fctzen. Ali und Mersad wegen Wochenende angeschrieben. Beide k\u00f6nnen nicht, wie sich sp\u00e4ter Donnerstag zeigt. Wochenendbesprechung. Ich versuche die teils wackeligen Dienste zu erkl\u00e4ren. Cloud einpflegen. Malte hat Sp\u00e4tdienst und nimmt den Zeitarbeiter mit. Auch den Reafunk \u00fcbernimmt er. Ich m\u00f6chte mich mit ihm besprechen. Wir treffen unten auf \u201exy\u201c. Eine \u00dcbergabesituation entsteht nicht. Apotheke steht im Flur. Zwei Wagen und 12 blaue Kisten. Der Fr\u00fchdienst dokumentiert seinen Dienst nach. Ich fange an die stationsspezifischen Artikel auszupacken, D\u00f6rte (Reinigungspersonal) und Melanie (Servicekraft) helfen mir aus Mitleid. Zwischendurch klingelt das Telefon wegen des Wochenendes: Heike R\u00fcckmeldung das Freitag der Sp\u00e4tdienst steht. Glaser bietet Zeitarbeiter an. Gottseidank!<\/p>\n\n\n\n<p>Die Dozentin der Pflegeschule gibt Probe-Pr\u00fcfung f\u00fcr Otto im August mit. Pflege-Dokumentation mit Otto \u00fcben! Otto hat wohl auch ein Nachweisheft, welches er pflegen muss. Das h\u00f6re ich zum ersten Mal. Otto hat doch bereits ein ausl\u00e4ndisches Examen, welches nur noch anerkannt werden muss. Die serbische Mitarbeiterin erscheint Gott sei Dank nicht zum Sp\u00e4tdienst. Wann und wie h\u00e4tten wir sie einarbeiten k\u00f6nnen? \u201eEntlastung\u201c ist heute eher Belastung. Ich biete einen Zwischendienst f\u00fcr das Wochenende an, da Maximilian immer noch fraglich arbeiten kommt.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"has-normal-font-size\"><strong>Sp\u00e4ter von Zuhause:<\/strong><\/h2>\n\n\n\n<p>Korrespondenz mit ihm, sich entsprechend bei Malte zu melden, wie es weiter geht. Dar\u00fcber kam dann keine weitere Information von Malte. Daf\u00fcr aber um 20:45h die Frage per Whatsapp, ob heute keine Ablaufbeutel gekommen seien?! Doch sind sie.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-normal-font-size\"><strong>Freitag 2.4. (Ich habe frei)<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>Heike ruft mich an und wir vereinbaren einen Zwischendienst f\u00fcr Samstag 10-18h. Von mir dann Samstag R\u00fcckmeldung an den Rufdienst was mit Sonntag Fr\u00fchdienst ist.<\/p>\n\n\n\n<p>Einen Mitarbeiter von Montag Fr\u00fchdienst in den Sonntag quatschen und Martha Dienstag von Fr\u00fchdienst in den Sp\u00e4tdienst quatschen. Martha macht Dienstag Sp\u00e4tdienst und ist im Dienstplan noch nicht umgetragen.<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-normal-font-size\"><strong>Samstag 3.4.<\/strong><\/h1>\n\n\n\n<p>Maximilian und Manuel schreiben mir morgens, dass Maximilian zum Dienst erschienen ist. Ich mache also einen regul\u00e4ren Sp\u00e4tdienst. R\u00fcckmeldung dar\u00fcber an KPDL. Laura (Servicekraft) schleicht rum und sagt, dass Melanie im Sp\u00e4dienst krank sei und ausf\u00e4llt. Melanie hat sich bei ihr zwischen \u201eT\u00fcr und Angel\u201c krankgemeldet.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Station sieht aus wie ein Schlachtfeld, bei 9er Besetzung und Mehmet (Krankenpflegehelfer).<br>Viele Schubladen sind leer. Dialysat-Beutel geholt. Mehrere Kisten aus dem Keller geholt. Akten wegsortiert und dabei Wertsachenprotokolle gefunden, mit jeweils zwei Geldbetr\u00e4gen \u00fcber 100\u20ac! Liegt als Kopie im Fach. 3 freie Betten und zwei Mal Bauchlage. Gespr\u00e4ch mit der Assistentin \u00fcber die Ober\u00e4rztin. Sehr niedergeschlagen \u00fcber Therapien oder Verhinderung der Sterbeprozesse der Patienten. Au\u00dferdem bei Meldung der Missverh\u00e4ltnisse an Konstantin passiert nichts.<\/p>\n\n\n\n<p>Wir bekommen noch einen Facharzt f\u00fcr An\u00e4sthesie? Interessant! Dabei vergrault Sylvester doch schon alle. Der Fotograf war da: Herr Ottomann leider zu sp\u00e4t f\u00fcr ein Foto. Das Foto w\u00e4re f\u00fcr die Social-Media-Pr\u00e4senz der Station wichtig gewesen. Die Kollegen reagierten gewohnt emotional arm!<br>H\u00fcbner bekommt aus unserer Kasse daf\u00fcr noch 30\u20ac. Neues Schema im Spritzenraum f\u00fcr Argartroban. War bei der Astrazenica-Patientin falsch aufgezogen. Es gibt Mitarbeiter, die immer noch nicht wissen, wie man Klacid oder andere Antibiosen aufzieht. Wir brauchen Maltes Antibiosenschema!<\/p>\n\n\n\n<p>Man erz\u00e4hlte mir von ADVOS und das entweder keine Nachf\u00fcllcontainer bereitst\u00e4nden. Der Dr. Heise wurde daf\u00fcr mehrfach letzte Woche durch Sabrina aktiviert. Die \u00c4rzte distanzierten sich wohl jeweils von dem Ger\u00e4t und dann gab es irgendwann im SD oder Nachtdienst den Eklat, dass keiner Verantwortung \u00e4rztlicherseits f\u00fcr die Therapie oder die Maschine \u00fcbernehmen wollte und alles auf die Pflege abgew\u00e4lzt wurde. Frage dazu Maximilian oder Anna. Die zust\u00e4ndige Vertreterin wurde angerufen, aber da sie gar nicht in Essen in einem Hotel wohnt, sondern weiter entfernt, kam diese auch nicht oder half in der Situation. Au\u00dferdem sei wohl die Pflege am Patienten nicht eingewiesen gewesen. Wie auch immer das Ding ist ab und der zweite Versuch somit gescheitert!<\/p>\n\n\n\n<h1 class=\"has-normal-font-size\"><strong>Sonntag 4.4<\/strong>.<\/h1>\n\n\n\n<p>Heute wuselig. Kaputte Patienten. Ottos Zeitmanagement kommt ins Schwimmen. Mehmet erz\u00e4hlt mir, dass Louisa am Freitag wohl fragte, wer sie mitnehme. Alle h\u00e4tten sich daraufhin umgedreht, sie habe Patienten versorgt? ALLEINE?! In der K\u00fcche sei sie wohl auf Mehmet und Laura getroffen und sei verst\u00e4ndlicherweise dar\u00fcber sehr sauer gewesen. Er war sich nicht mehr sicher, welche Patienten sie wohl vermeintlich betreut habe.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich bin fassungslos, falls es wirklich so war! Daraufhin Dir geschrieben, wie der Plan f\u00fcr Louisa ist.<br>Astrid angeschrieben, ob sie dies wohl Montag machen w\u00fcrde, was sie machen wird. Es w\u00e4re wirklich, wichtig die Einarbeitung hier zu kl\u00e4ren. Genauso wie die von Otto. Der geht morgen mit Cordula, da ich mir das Gen\u00f6le von Anna wirklich nicht anh\u00f6ren m\u00f6chte. Suleyman ist richtig toll. Der muss nur lernen Pause zu machen.<\/p>\n\n\n\n<p>Oberarzt Fritz hat seine Assistenten bis Mittag allein gelassen. Sie sollen die ZNA [Zentrale Notaufnahme] anrufen. Das habe ich der einen auch geraten, bei einer sehr schlechten \u00dcbernahme von Innere Station 1 mit rosa Viggo. Hat sie dann auch gemacht. Es gibt immer noch keinen Termin f\u00fcr eine Supervision zum Thema Mohammed? Wie kann das sein und woran liegt es? Wir brauchen die dringend.<\/p>\n\n\n\n<p>Frau Karl, die sonst mehr raucht und quatscht als arbeitet, war da und musste die Zimmer 21 und 22 betreuen. Da hat sie auf jeden Fall arbeiten m\u00fcssen. Herr Reitz hat einen besserklassigen Kleinwagen in Blut und Gerinnungspr\u00e4paraten erhalten, die oben rein und unten rauslaufen. Der Mann ist wach und orientiert und wartet auf Dienstag, denn dann w\u00fcrde man eine sehr wichtige Untersuchung, in unserem Haus der Maximalversorgung, erst durchf\u00fchren k\u00f6nnen.<\/p>\n\n\n\n<p>Meine Patientin war leider nur einseitig intubiert, wie man heute nach der dritten Bronchoskopie herausfand! Vielleicht muss sie jetzt auch nicht mehr auf den Bauch. Das ist n\u00e4mlich wieder der neue Trend bei uns. Herr Herbert m\u00f6chte gerne in den Himmel. Das darf er nicht, deshalb presst er sich selbst in die Asystolie. Und der ein oder andere hat mal gedr\u00fcckt. Oder aber 100% FIO2 und Propofol aus der Hand, durch die schlaue Schwester. Es ist sehr viel los. Dekubitus bei DRG sind alle noch offen. Den Juni-Plan wollte ich anfangen, kam ich nicht zu. Alle Lieferscheine liegen im Fach\/B\u00fcro, ich hatte mit R\u00f6ser angefangen.<\/p>\n\n\n\n<p>Die Bestellhilfe, welche ich von Tanja bekam, bildet nur einen Bruchteil unseres Verbrauchs ab, falls sich also jemand hier beschweren m\u00f6chte und am besten noch gleich dar\u00fcber selbst profilieren will. Ich habe mein M\u00f6glichstes gegeben. Die FWB-Rotanten vom November Kurs 20 haben im April und Mai keine Schule. Ich sprach mit Frau Thomas dar\u00fcber und wir k\u00f6nnen die Mitarbeiter mit Urlaub oder Diensten verplanen. Ich habe dazu Vorschl\u00e4ge der einzelnen Rotanten. Eine hat dann Urlaub, der ist im Dienstplan eingetragen, alle anderen wollen SD und ND, das wird nicht gehen. In der Arbeit ist auch ein Sp\u00e4tdienst nur mit 4 Mitarbeitern besetzt, falls Du da nochmal gucken m\u00f6chtest, denn es betrifft die Woche 12. &#8211; 17.4.<\/p>\n\n\n\n<p>Ich rate nochmal dazu, die Stationsleitungs-Dienste mit zwei Personen zu besetzen. Ich habe mit Malte kurz \u00fcber die Woche gesprochen und sein Kommentar dazu war: \u201eIch bin froh, dass es jetzt auch MAL Dich trifft\u201c!<\/p>\n\n\n\n<p style=\"font-size:11px\">Bild\/Quelle: Rusty Watson\/unsplash<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Literatur (Teil 1&amp;2)<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Bloch, Ernst ([1959] 1985): Das Prinzip Hoffnung. In f\u00fcnf Teilen. Werkausgabe Band 5. Frankfurt am Main: Suhrkamp (Suhrkamp Taschenbuch Wissenschaft, 554).<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">B\u00f6ckenf\u00f6rde, Ernst-Wolfgang (2016 [1976]): Staat, Gesellschaft, Freiheit. Studien zur Staatstheorie und zum Verfassungsrecht.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Fachhochschule Nordwestschweiz, Hochschule f\u00fcr Soziale Arbeit (April 2021): Soziale Arbeit in der Covid-19 Pandemie. Eine empirische Studie zur Arbeitssituation, Belastung und Gesundheit von Fachpersonen der Sozialen Arbeit in der Schweiz. Ergebnisbericht. Olten. Sommerfeld, Peter; Hess, Nadja; B\u00fchler, Sarah, Institut f\u00fcr Soziale Arbeit und Gesundheit Riggenbachstrasse 16, 4600 Olten.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Institut f\u00fcr Public Health und Pflegeforschung (IPP) (Juni 2020): Zur Situation der Langzeitpflege in Deutschland w\u00e4hrend der Corona-Pandemie. Ergebnisse einer Online-Befragung in Einrichtungen der (teil)station\u00e4ren und ambulanten Langzeitpflege. Bremen.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">midi \/ Ev. Werk f\u00fcr Diakonie und Entwicklung e.V. (Nov. 2020): Covid-19-Pflegestudie der Diakonie. Eine Ad-hoc-Studie zu den Erfahrungen von Diakonie-Mitarbeitenden in der Altenhilfe\/-pflege w\u00e4hrend der Covid-19-Pandemie. Berlin. H\u00f6rsch, Daniel; Prestin, Heike et al. Online verf\u00fcgbar unter https:\/\/www.mi-di.de\/materialien\/covid-19-pflegestudie-der-diakonie.<\/p>\n\n\n\n<p class=\"has-small-font-size\">Meyer, Nikolaus; Buschle, Christina (2020): Soziale Arbeit in der Corona-Pandemie: Zwischen \u00dcberforderung und Marginalisierung. Empirische Trends und professionstheoretische Analysen zur Arbeitssituation im Lockdown. In: IUBH Discussion Papers, Reihe: Sozialwissenschaften 1 (4).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Fortf\u00fchrung des Artikels vom 26.07.2021 Je nach Lesart l\u00e4sst sich inhaltlich im Text von einer Form struktureller Gewalt sprechen, der die zeitweise beklatschten Heldinnen im Text ausgesetzt sind. Diese Gewalt ist keine Aggression. Sie ist nicht intentional und wird nicht pers\u00f6nlich, direkt zugef\u00fcgt. Aber sie wirkt. Sie geschieht. T\u00e4glich. 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